Hanf als Medizin – Die Heilkraft von Cannabis

Trotz des vielseitigen Nutzens von Cannabis eilt der verteufelten wie geliebten Hanf – pflanze immer noch ein allzu schlechter Ruf voraus. Woran das liegt? Cannabis wird nach wie vor in vielen Ländern der Welt als Droge deklariert und steht damit weiterhin im Schatten ihres Images als verbotenes Kraut. Dabei ist Cannabis weitaus mehr als das, nämlich neben einer wertvollen Nutzpflanze auch ein wirkungsvolles Medikament. Inzwischen wissen Wissenschaftler, Ärzte und auch Regierungschefs längst um die positiven Effekte, die Cannabis bei verschiedensten Krankheitsbildern bewirken kann.

Der Stellenwert von Hanf früher und heute

Als Arzneimittel gewinnt Cannabis seit einiger Zeit zunehmend mehr an Akzeptanz und das zu Recht. Denn schon die alten und weisen Chinesen nutzten die Nutz- und Heilpflanze Hanf vor tausenden von Jahren für medizinische Zwecke. Als Heilmittel für Verdauungsprobleme, Bauchschmerzen und Gelenkbeschwerden wurde es damals schon gern eingesetzt. Im 20. Jahrhundert wurde die Cannabispflanze wegen der psychoaktiven Wirkung des Cannabinoids THC verboten. Der zum Teil sinnbetäubende Wirkstoff wird aus den Blüten und Blättern oder auch dem Harz der Pflanze gewonnen. Mit dem Konsum entstehen für einen kurzen Zeitraum von wenigen Stunden üblicherweise ein angenehmes Hochgefühl, innere Ruhe, Entspannung und allgemeines Wohlbefinden.

Die Wiederentdeckung von Cannabis

Nachdem Cannabis lange Zeit von der Bildfläche und in die Illegalität verschwand, entschlüsselten Wissenschaftler in den 70er Jahren die Struktur für die signifikanten Wirkstoffe CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol). Die daraus resultierende Entdeckung des ECS (Endogenes Cannabinoid-System) führte letztlich dazu, dass Cannabis mehr und mehr an Relevanz gewinnt für seinen Einsatz bei Genesungsprozessen, Gesundheitsvorsorge und eine mögliche Verbesserung krankheitsbedingter Symptomen. In der weiblichen Hanfpflanze wurden inzwischen mehr als 60 Cannabinoide nachgewiesen.
Seit Mitte der 90er Jahre ist der Anbau von sogenanntem Nutzhanf mit einem THC-Gehalt unter 0,2% wieder legalisiert. Dieser Hanf darf fortan zur Gewinnung des Inhaltsstoffes Cannabidiol angebaut und verwendet werden. Entsprechende Produkte sind als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikprodukte frei verkäuflich in Apotheken oder online-Shops erhältlich.

In welchen medizinischen Bereichen Hanf eingesetzt wird

Bisher fehlt es noch an wissenschaftlich fundierten Belegen, die beweisen, dass Hanf als Arzneimittel tatsächlich hilft. Aber viele Patienten schwören dennoch auf die Heilkraft der Wirkstoffe von Cannabis. Bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Multipler Sklerose, HIV oder Krebs wird es bereits vermehrt als Arzneimittel verschrieben, zumindest wenn andere Therapieformen erfolglos geblieben sind. Auch Patienten mit chronischen Schmerzen profitieren vom Medikament Cannabis, denn zur Schmerzlinderung wird es immer häufiger effektiv eingesetzt.
Bei anderen Erkrankungen wie ADHS, Rheuma oder chronischer Migräne zögert das Gros der Ärzte noch vehement bei der Ausstellung eines Cannabis-Rezeptes. Diese Erkrankungen gelten allgemein nicht als so schwerwiegend, was unter anderem Bedingung ist für die Ausstellung eines entsprechenden Rezeptes. Demnach liegt es bislang am Ermessen des Arztes, ob er Cannabis verschreibt oder nicht. Dieser muss nicht nur die Verschreibung zwingend begründen, sondern auch die Erfolgssichten der Cannabis-Therapie darlegen.

Die Wirkung von Cannabis

Die beiden Inhaltsstoffe THC und CDB können maßgeblich zur Linderung von Beschwerden und Erkrankungen beitragen. Erst durch Trocknung und Erhitzung werden die Wirkstoffe jedoch freigesetzt. Sie haben unterschiedliche Wirkungen und werden deshalb in verschiedenen Bereichen der Medizin eingesetzt.

Medizinisches Gras mit einem hohen THC-Gehalt wird hauptsächlich bei Patienten mit chronischen Schmerzen, bei Krebspatienten nach einer Chemotherapie, bei MS-Patienten oder ADHS-Patienten verschrieben. THC bewirkt nicht nur Rauschzustände, sondern dient auch der Schmerzreduzierung. Der Abbau des Wirkstoffs im Körper dauert länger als bei anderen Substanzen. Bis zu einem Monat ist THC im Körper nachweisbar.

Hanfpflanzen mit viel Cannabidiol-Anteil hingegen finden Verwendung bei Patienten, die zum Beispiel an Epilepsie, Übelkeit, Übergewicht, Panikattacken, Depressionen, Nervosität oder Schlaflosigkeit leiden. Mitunter wird es auch zur Linderung von ADHS- und Tourette-Symptomen eingesetzt. Seine medizinische Bedeutung ist noch längst nicht ausgeschöpft. Es wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, entkrampfend, beruhigend, angstlösend und antibakteriell. Gleichfalls gilt es als gesundheitsfördernd und ist im Gegenzug zum Wirkstoff THC legal.

Wie medizinisches Hanf konsumiert wird

Medizinisches Gras wird in getrockneten Blüten der Pflanze von Apotheken ausgegeben. Die Blüten können geraucht oder gedampft werden. Alternativ können sie als Tee aufgegossen werden. Die Wirkung des THC tritt allerdings am schnellsten nach einer Inhalation ein. Abhängig von der jeweiligen Wirkung sind Faktoren wie individuelle Verträglichkeit, Körpergröße, Gewicht und bereits aufgenommene Nahrung.

Die orale Einnahme von Cannabisextrakten, die mit hochwertigen Ölen beigesetzt werden, oder Fertigarzneimitteln ist ebenfalls möglich. Hier dauert der Eintritt der Wirkung zwar länger, hält aber dafür auch wesentlich länger an. Zudem lassen sich Fertigarzneimittel leichter dosieren als pures Gras. Als fertige Arzneimittel werden verschrieben: Das Mundspray Sativex zur Behandlung von Multipler Sklerose, die Kapseln Canemes zur Behandlung von Krebspatienten und Dronabinol als Tropfen oder Kapseln zur Behandlung gegen Erbrechen bei einer Chemotherapie, gegen anhaltende Appetitlosigkeit und massiven Gewichtsverlust schwer Erkrankter.

Unter welchen Richtlinien Cannabis verschrieben werden darf

Trotz einer seit 2017 bestehenden Gesetzesneuerung, die Cannabisblüten und -extrakte als Arzneimittel zulässt, ist der Eigenanbau, Konsum und Handel der Pflanze nach wie vor verboten in Deutschland. Cannabis unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz. Lediglich der Anbau von Industrie- und Nutzhanf mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 % ist erlaubt.

In Deutschland wird Cannabis als Arzneimittel bisher nur von sehr wenigen Ärzten verschrieben. Die Blüten auf Rezept fallen unter staatlicher Kontrolle, das heißt, sie kommen aus bestimmten eigens für diesen Zweck zugelassenen Importen aus Holland und Kanada. Zurzeit ist die Verschreibung von Cannabis eher noch Ausnahme als Regel. Die Kosten für eine Cannabis-Therapie können von den Krankenkassen übernommen werden.

Die Crux mit dem Cannabis

Cannabis wird als verschreibungspflichtiges Medikament von Ärzten noch lang nicht präferiert. Zur Behandlung von Schmerzen, die ihre Ursache im Nervensystem haben, zum Beispiel bei Spastiken oder Phantomschmerzen, wird es mittlerweile verstärkt eingesetzt.
Patienten, die medizinisches Gras konsumieren und Ärzte, die es verschreiben, begeben sich trotz der gesundheitlichen Erfolge, die Cannabis bewirken kann, immer noch auf eine Gratwanderung. Das liegt vor allem daran, dass zwischen Ärzten, Wissenschaftlern und Politiker noch kein Konsens besteht über die tatsächliche Wirksamkeit und eventuelle Nebenwirkungen. Bereits vorliegende Studien geben zu wenig Aufschluss darüber, ob und in welchem Ausmaß Cannabis hilft.

Die meisten Ärzte weigern sich konsequent, Cannabis-Rezepte auszustellen. Patienten weichen somit gezwungenermaßen auf andere Methoden aus und kaufen illegales Gras bei gewöhnlichen Dealern. Für beide Seiten kann das keine dauerhafte und befriedigende Alternative sein. Patienten sind, wenn sie in Eigenregie auf Cannabis zurückgreifen, darauf angewiesen, ihre Dosis selbst zu bestimmen. Die ärztliche Beaufsichtigung entfällt somit. Ärzte verhalten sich wegen der wackligen Rechtslage und fehlender stichhaltiger Studien zurückhaltend und können ihrem medizinischen Auftrag vielleicht nicht wirklich gerecht werden.

Vom Rauschmittel zur anerkannten Medizin?

Im Zeitalter der Individualisten, wo Gesundheit und eine gesunde Lebensweise mehr als je zuvor zum Lifestyle gehören, kommen wir an Cannabis nicht mehr vorbei. Es wird Zeit, mit überholten Vorurteilen aus anderen Zeiten aufzuräumen. Es wird Zeit Cannabis als Pflanze mit einem unwahrscheinlich hohen, heilversprechenden Potential als anerkannte Medizin eine Chance zu geben.
Die Zukunft verspricht weitere positive Ansätze für eine medizinische Anerkennung des heilenden Krauts, denn zukünftige Forschungen werden neue und erweiterte Richtlinien ermöglichen. In vielen medizinischen Bereichen wird Cannabis bereits erfolgreich als Medikament verwendet, obwohl Gesetzgeber und Pharmaindustrie einer Etablierung noch immer skeptisch entgegenstehen. Am Ende zählen hoffentlich zufriedene Patienten mehr als die Stigmatisierung der Hanfpflanze C .

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Hanf als neues Superfood: Hat es wirklich Potenzial?

Bei Hanf denken die Meisten unweigerlich zunächst an illegale Rauschmittel. Doch als Superfood sind Hanfsamen weder berauschend, noch illegal, dafür aber äußerst nahrhaft und Gesundheitsfördernd. Wir klären auf, was die Unterschiede zur Cannabis-Droge sind, Was die Vorteile des neuen Superfoods Hanf sind, wie es hergestellt wird und wo man es kaufen kann. Zudem stellen wir einige interessante Anwendungsfelder für Hanfsamen vor. Denn nicht nur Lebensmittel können durch das Powerfood verfeinert werden. Auch Kosmetika profitieren von der belebenden Wirkung der reichhaltigen Inhaltsstoffe des natürlichen Produkts.

Wird man von dem Speisehanf high?

Kaum ein Smoothie oder Müsli kommt heute noch ohne den Zusatz von Hanfsamen aus. Grund dafür ist das enorme Potenzial und die einzigartige Reichhaltigkeit an Nährstoffen in den Samen. Eine berauschende Wirkung haben die Samen dagegen keineswegs. Sie enthalten nur extrem kleine Mengen des im als “Weed” bekannten Mittels enthaltenen THC. Wir haben deshalb alles Wichtige zusammengefasst, was man über den gesunden Speisehanf wissen muss.

Hanfpflanze: Vielfältig verwendbar

Die vielfältigen Anwendungsgebiete der Hanfpflanze lassen sich über viele Jahrhunderte zurückverfolgen. Die Pflanze aus der Gruppe der rosenartigen Gewächse wurde zunächst in der Produktion von Textilien verwendet. Auch Seile lassen sich aus dem natürlichen Gewebe hervorragend herstellen. Zwischenzeitlich war Cannabis dann als berauschende Droge in Verruf geraten und hat noch heute eine starke Assoziation mit dem Illegalen. Dabei ist ein wichtiger Aspekt verloren gegangen. Hanfsamen enthalten Stoffe, die sowohl bei der Ernährung wie auch für die Schönheitspflege äußerst brauchbar sind.

Dabei kommen den unterschiedlichen Teilen der Pflanze ganz verschiedene Funktionen zu. Die Hanfart, aus der industriell verwertbare Hanffasern gewonnen werden können, enthält nur sehr geringe Mengen des von der Droge bekannten THC (Tetrahydrocannabinol). Auf Grund dessen ist der Anbau und die Verarbeitung von Hanf heute in Deutschland legal und das Produkt kann problemlos als Nahrungsmittel verwertet werden. In diesen Bereichen kommt vornehmlich die Sorte Cannabis sativa zum Einsatz. Diese ist nicht zu verwechseln mit der zur Drogenproduktion gebrauchten Sorte Cannabis indica.

Nährstoffreichtum des legalen Faserhanfs

Nicht nur, aber vor allem die Samen des legal produzierbaren Faserhanfs gelten wegen ihres nahezu unerschöpflichen Nährstoffreichtums heute als besonders nützliches Nahrungsmittel. Veganer und Vegetarier beispielsweise profitieren von einem Eiweißgehalt von 30 Prozent. Die Proteine aus dem Hanfsamen ähneln besonders dem körpereigenen Eiweiß, was sie zu einem sehr effektiven Proteinlieferanten macht. Zudem ist der Samen dadurch langanhaltend sättigend und die reichhaltigen Inhaltsstoffe können vom Körper leicht aufgenommen werden. Das macht das Nahrungsmittel zu einem besonders interessanten und effektiven Ersatz für tierische Produkte. Zusätzlich versorgt der Hanfsamen den menschlichen Körper mit unverzichtbaren Aminosäuren. Da der Körper diese zum Aufbau und zur Reparatur von Zellgewebe dringend braucht und nicht selbstständig produzieren kann. Folglich müssen sie über die Ernährung aufgenommen werden.

Wichtige Vitamin B2-Quelle

Zusätzlich versorgt der Samen des Faserhanfs den Körper auch mit Vitamin B2, das sonst fast ausschließlich über tierische Produkte aufgenommen werden kann. Weil die Konzentration von Vitamin B2 im Hanfsamen sogar über der in Milch oder Fleisch liegt, ist er eine besonders gesunde Alternative.

Liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren

Der Ernährung der meisten Menschen mangelt es an einer ausreichenden Zufuhr wichtiger Omega-3-Fettsäuren. Hier verschafft der Hanf Abhilfe und versorgen den Körper mit hochwertigen gesättigten Fetten. Ein ausgewogenes Verhältnis der verschiedenen Fettsäuren ist wichtig für den menschlichen Organismus. Dies führt zur Vermeidung von Erkrankungen wie Herz-Kreislauf Problemen oder Einschränkungen des Nervensystems. Daneben liefert Hanföl dem Körper Gamma-Linolensäure (GLA), die ansonsten nur sehr wenige andere Früchte enthalten. Diese sehr seltene Fettsäure kann dazu beitragen, Symptome verschiedenster Beschwerden zu lindern.

Ballaststoffe fördern Verdauung und machen satt

Die Reichhaltigkeit von Hanfsamen an Ballaststoffen macht die Frucht zudem zu einer nützlichen Ernährungsergänzung, wenn man abnehmen möchte. Dank der Ballaststoffe direkt unter der Schale der Samen tritt beim Essen schneller ein Sättigungsgefühl ein, das dann auch relativ lange anhält. Die Ballaststoffe tragen außerdem zur geregelten Verdauung bei.

Wo finden sich Hanfprodukte als Lebensmittel?

Die reichhaltigen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze machen den Faserhanf zu einem besonders vielfältigen Lebensmittel. Neben der Verwendung der Hanfsamen in Produkten wie Müslis, Proteindrinks, im Salat oder im Smoothie, lassen sie sich auch zu wertvollen Speiseölen verarbeiten oder als Grundstoff für experimentelle Limonaden oder Biere verwenden. Dem Ideenreichtum bei der Verwendung von Speisehanf sind eigentlich keine Grenzen gesetzt.
Wichtiger Lieferant der esseztiellen Aminosäuren ist das Hanföl. Nur 20 Gramm reichen zur Deckung des Tagesbedarfes aus. Das Öl ist hervorragend für Salate, Dips, Smoothies oder zum Garen und Dünsten geeignet. Frittieren und Braten ist allerdings mit dem Hanföl nicht möglich. Geschmacklich erwartet den Genießer ein ausgewogener nussig-herber Ton. Für Veganer, Vegetarier oder Allergiker bieten sich Produkte aus Hanfsamen außerdem als gute Ernährungsalternative an. Hanfbrot beispielsweise ist glutenfrei und versorgt den Körper zudem mit wichtigen Nährstoffen. Als Milchersatz beispielsweise bei Laktoseintoleranz liefert Hanfmilch besonders nahrhafte Proteine.

Wo gibt es Speisehanf zu kaufen?

Hanfprodukte sind heute in der Regel in allen Bioläden und im Reformhaus erhältlich. Außerdem gibt es zahlreiche Online-Shops, die interessante Produktneuheiten rund um das neue Superfood anbieten. Hier gibt es auch viele weitere spannende Informationen und Rezeptvorschläge. Doch auch im breiten Einzelhandel erhalten Hanfprodukte vermehrt Einzug. So sind sie bereits bei manchen Drogeriemärkten zu finden und auch die großen Supermarktketten schauen sich die Entwicklung genau an. Die Zeiten, in denen Hanf allein als Rauschmittel Bekanntheit erfährt, sind jedenfalls vorbei.

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ICC – International Cannabis Corp die Aktie

Die Funktion von ICC International Cannabis ist die Planung, das Design, der Bau sowie der Betrieb von Cannabis-Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsanlagen. Das alles soll qualitativ hochwertig sowie zu den niedrigsten Kosten und weltweit hergestellt werden. ICC besitzt ein umfassendes Verständnis sowohl von der Cannabis- als auch der Biomedizinbranche sowie über erstklassige Erfahrung in den vielen damit verbundenen Produkten und Derivaten. Das Unternehmen verfügt über eine Reihe ausführlicher Lösungen für aufstrebende Gesellschaften der Cannabis-Branche. Ein robustes Serviceangebot ermöglicht es dem Betrieb, wichtige Allianzen und kritische Assoziationen innerhalb einer Vielzahl von Cannabis-Branchen zu formulieren.

Ihre Aufgabe

Mit dem diversen Portfolio an Gesellschaften und Tochterunternehmen will sich ICC-International-Cannabis als internationale Konsolidierungsplattform für die Cannabis-Industrie weiter etablieren. Die Mission des Unternehmens ist es, ganzheitliches Wohlbefinden zu fördern. Dazu soll hier das Design, die Entwicklung und die Produktion der innovativsten und leistungsstärksten Cannabisprodukte und -anlagen der Welt verbessert werden.

Die Anlagephilosophie der ICC

Bei der Bewertung eines potenziellen Zielgeschäfts erwartet ICC-International-Cannabis eine gründliche Due-Diligence-Prüfung. Sie umfasst unter anderem Treffen mit dem amtierenden Management und den Mitarbeitern, Dokumentenprüfungen sowie Inspektionen der Einrichtungen. Darüber hinaus zieht sie eine Prüfung der finanziellen und sonstigen Aspekte und Informationen mit sich.

Ein Bekenntnis zur Qualität

ICC-International-Cannabis ist der Ansicht, dass geschäftlicher Erfolg das Engagement der Gemeinschaft erfordert. Aus diesem Grund plant das Unternehmen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Cannabis-Branche in die lokale Geschäftswelt zu investieren und daran teilzunehmen. Das Ziel von ICC-International-Cannabis ist es, überlegene Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Zudem streben sie an, einen globalen Maßstab für die internationale Cannabisgemeinschaft zu schaffen.

Unternehmensmandat & strategische Beiträge

Das Unternehmensmandat von ICC International Cannabis besteht darin, finanzielle, betriebliche sowie Managementkatalysatoren für ausgewählte Industriepartner bereitzustellen. Diese strategischen Beiträge ermöglichen es den Partnern des Unternehmens, die Kerngeschäftseinheiten zu erweitern. Gleichzeitig arrangieren sie damit Autonomie sowie einen kontinuierlichen Fokus auf Innovation. Ergänzt durch Möglichkeiten zur Kapitalinfusion und Umschuldung bietet ICC-Cannabis außerdem den Industriepartnern eine Vielzahl von maßgeschneiderten Mehrwertdiensten. Darunter sind Markenbekanntheit, Produktpositionierung, Know-how in Bezug auf Anbau und Herstellung sowie rechtliche, finanzielle und behördliche Richtlinien.

Der Partner des Unternehmens ICC

Marathon Global, Partner von ICC-Cannabis, bedient die überwältigende Nachfrage nach Cannabis-Pflanzen sowie Cannabisextrakten. Er leistet eine beispiellose Arbeit, um Europa mit Cannabisprodukten zu versorgen. Durch ihn werden Generationen an Erfahrungen sowie Beziehungen in die International-Cannabis-Corp eingebracht.

Marathon Global und Cosmos Holdings

Marathon Global hat eine exklusive Vereinbarung mit Cosmos Holdings. Cosmos ist ein in Europa ansässiger Pharmahändler. Er organisiert den Vertrieb sowie die Beschaffung von medizinischen Produkten aus Cannabis und allen Derivaten für seine Kunden. Mit 110 Abnehmern vertritt das Unternehmen rund 35.000 Apotheken in 16 Staaten.

Cosmos verfügt des weiteren über ein transeuropäisches Vertriebsnetzwerk, darunter sind Länder wie: Großbritannien, Deutschland, Vereinigte Arabische Emirate, Italien, Singapur, Spanien, Schweden,und Griechenland. Durch verschiedene Mehrwertdienste wird die Lagerhaltung, strategische Beschaffung, Produktregistrierungen sowie der behördlichen Vertretung ergänzt.

Unternehmenstätigkeit der ICC-International Cannabis

Der Eröffnungsauftrag

Am 7. November 2018 gab International-Cannabis bekannt, von Cosmos einen Eröffnungsauftrag über 10.000 ml Tetrahydrocannabinol („THC“), 5.000 g getrocknete Cannabisblüte und 5.000 ml Cannabidiol („CBD“) erhalten zu haben. Die erste Bestellung wurde im ersten Quartal 2019 verteilt. Folglich erwartet International Cannabis, im Laufe des Jahres 2019, weitere Aufträge. Dies kann sich positiv auf die Aktie auswirken. Das Unternehmen wird zudem eine spezielle europäische Verkaufskampagne starten, um die Nachfrage nach eingehenden Produkten zu steigern.

Biotii

ICC International-Cannabis Corp hat eine strategische Investition in Höhe von 1,2 Millionen US-Dollar in Biotii Technologies, ein führendes privates Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Boston, Massachusetts, getätigt. Biotii produziert aktiv gentechnisch veränderte Mikroorganismen, außerdem experimentieren sie mit Cannabinoidprofilen, die der Natur identisch sind. Das alles geschieht zu einem Bruchteil der Kosten der derzeitigen Cannabisproduktionsmethoden, darüber hinaus mit einer gleichmäßigeren Produktionsqualität.

Das skalierbare Syntheseverfahren von Biotii wird die Herstellung von weniger bekannten Cannabisverbindungen sowie von Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) ermöglichen. Dies soll zu wesentlich geringeren Aufwendungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Kultivierungs- und Extraktionsverfahren erfolgen. Bis 2020 beabsichtigt das Team, Verfahren zur Massenproduktion von CBD / THC in Mengen von Hunderten von Tonnen pro Jahr zu etablieren, die sich durch Folgendes auszeichnen:

stabile und gleichbleibende Erträge;
Reinheiten in pharmazeutischer Qualität;
die niedrigsten Produktionskosten.

Biotii verfügt über das erforderliche Humankapital und Branchenwissen, um GMP (Good Manufacturing Practice) -Praktiken in Lebensmittel- und Pharmaqualität effektiv umzusetzen. Zudem kann die aufkommende Cannabinoid-Biosynthese auf Tausende Liter in einer halbkontinuierlichen Umgebung skaliert werden. Definit von Vorteil für die Aktie.

Das Team

David Shpilt – Vorsitzender

David Shpilt hat mehr als vier Jahre Erfahrung im Cannabisanbau im Rahmen des ACMPR (ehemals MMPR) von Health Canada. Um die Anbaumethoden zu verbessern und den Anbau nach pharmazeutischen Standards zu normieren, hat er direkt mit zahlreichen Masterbauern zusammengearbeitet. Shpilt besitzt somit ein solides Netzwerk internationaler Kontakte innerhalb der Cannabisindustrie sowie ein tiefes Verständnis der Patientenaufklärung und -dienstleistungen.

Herr Shpilt ist ein pensionierter zertifizierter Pedorthist und ein Osteopathiker, der Zehntausende von Patienten, während seiner Karriere versorgt hat. Anschließend besaß und betrieb er verschiedene Unternehmen im Gesundheitswesen. Diese haben sich auf die Lieferung von langlebigen medizinischen Geräten, orthopädischen Geräten sowie Geräten für den öffentlichen und den privaten Sektor spezialisiert. Innerhalb von neun Jahren gründete er erfolgreich zwölf Kliniken in ganz Ontario, welche alle bis heute ergebnisreich sind.

Im Laufe seiner Karriere gelang es David, Ärzte mit Komplementärmedizinern sowie Heilpraktikern in einem interdisziplinären Umfeld zusammenzubringen. Außerdem beschäftigte er sich in jüngster Zeit mit funktionaler Medizin. Zudem mit klinischen Behandlungsangeboten, die mit traditionellen Protokollen an vorderster Front verbunden sind. Die für beide Seiten vorteilhaften beruflichen Beziehungen zu Ärzten, gepaart mit einem ausgeprägten Verständnis für Patientenaufklärung, haben David zu einem natürlichen Bestandteil der medizinischen Cannabisindustrie gemacht.

Eugene Beukman

Herr Beukman ist Unternehmensberater der Pender Unternehmensgruppe, eine Position, welche er seit Januar 1994 innehat. Er schloss sein Studium an der Rand-Universität in 1987 Johannesburg, Südafrika, mit einem Bachelor of Law ab. Nach seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt war Herr Beukman als Rechtsberater für die BHP Billiton-Unternehmensgruppe tätig. Des weiteren verfügt er über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Erwerb von Vermögenswerten und Joint Ventures. Er ist Anwalt des südafrikanischen High Court und Chief Executive Officer. Darüber hinaus ist er Director einer Reihe von an der TSX Venture Exchange und der Canadian Securities Exchange notierten Unternehmen.

Peter Nguyen – Finanzvorstand

Herr Nguyen ist Wirtschaftsprüfer und hat einen Abschluss von der University of British Columbia. Er war in leitenden Finanzpositionen sowohl für öffentliche als auch für private Unternehmen tätig und leistete dort Versicherungs-, Unternehmensfinanzierungs-, Steuer- und Unternehmensberatungsdienste.

Michael Martinz – Präsident & Direktor

Herr Michael Martinz ist seit April 2014 Präsident der ICC International Cannabis Corp. (ehemals Anexco Resources Ltd). Herr Martinz ist ein innovativer Unternehmer mit Erfahrung in verschiedenen Bereichen. Darunter zählen die Komponenten Rohstoffe, Landwirtschaft / Gartenbau, Hightech, Produktion sowie alternative Energie.

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Cannabisanbau in Deutschland?

Seit 2017 wird medizinisches Cannabis in Deutschland auf Rezept verschrieben und damit von den Patienten legal konsumiert. Nur der Anbau von Cannabis war bisher weiterhin verboten. Dementsprechend musste das Hanf aus dem Ausland, beispielsweise aus Kanada oder den USA, importiert werden. Das ist insbesondere durch die Liberalisierung der ausländischen Märkte zunehmend schwieriger geworden. Und auch die Qualität der importierten Stoffe steht auf dem Prüfstand. Daher gab es durch die Bundesregierung schon länger das Vorhaben, einigen inländischen Unternehmen den Cannabisanbau, natürlich streng reguliert, zu gestatten. Drei Unternehmen haben nun offiziell die Erlaubnis zum Hanfanbau erhalten.

Hanf als Medizin

Stand 2019 werden in der Bundesrepublik rund 50.000 Menschen mit Cannabis behandelt. Obwohl es keine offiziellen Statistiken dazu gibt, sind das die Zahlen, die Aphria-Chef Knopp zum aktuellen Bedarf nennt. Aphria ist eines der Unternehmen, die in diesem Jahr mit dem Cannabisanbau beginnen dürfen. Die Krankheiten, die einen Patienten laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für eine Cannabisbehandlung qualifizieren, sind unter anderem chronische Schmerzen, Multiple Sklerose, Epilepsie, depressive Störungen und ADHS. Patienten mit Psychosen oder einer Vorbelastung für psychische Krankheiten müssen beim Cannabiskonsum allerdings vorsichtig sein.

So funktioniert der Cannabisanbau in Deutschland

Der Hanfanbau wurde zunächst für die kommenden vier Jahre genehmigt. Jedes Jahr werden dazu 13 Lose zu je 200kg ausgeschrieben. Insgesamt dürfen damit 10,4 Tonnen Hanfprodukt geerntet werden. Die drei Unternehmen, die sich einen Teil der Lose sichern konnten, sind Aphria (5 Lose), Aurora Deutschland (5 Lose) und das Berliner Startup Demecan (3 Lose). Alle drei Firmen sind zwar deutsch, gehören aber zu kanadischen Mutterkonzernen odre kooperieren mit ihnen. Die erste Ernte der Cannabispflanzen soll bereits im Herbst 2020 erfolgen. Die Unternehmen müssen nun also zügig die Anlagen, mit hohen Anforderungen, bauen. Die Anlagen müssen dazu nicht nur streng abgesichert sein.

Ausstattung einer Cannabis-Plantage

Um hochwertige Produkte mit entsprechendem THC-Gehalt zu garantieren, müssen auch die Plantagen selbst über neuste Technik wie Infrarotlampen und Klimatechnik verfügen. Der Bau einer solchen Anlage ist teuer. Obwohl es keine genauen Zahlen dazu gibt, welche Umsätze die Unternehmen durch den Hanfanbau machen werden, geht man aber bisher fest davon aus, dass sich diese Kosten auf Dauer amortisieren werden.

Reicht der geplante Cannabisanbau?

Die durch die Bundesregierung angepeilte Hanfmenge reicht voraussichtlich nicht aus, um den deutschen Bedarf tatsächlich zu decken. Bei rund 50.000 Patienten müsste man mit dem aktuell genehmigten Anbau mit ca. 0,143g pro Tag und Kopf kalkulieren. Der Tagessatz für eine Erstbehandlung liegt aber bereits bei 1g pro Tag. Und: In Kanada, in dem die Behandlung mit Hanf bereits seit 2001 legal ist, erhalten mittlerweile 0,9% der Bevölkerung auch tatsächlich regelmäßig medizinisches Cannabis. Das wären in der Bundesrepublik 750.000 Menschen. Wenn der Bedarf an medizinischem Hanf also noch weiter steigt, wird der deutsche Markt weiterhin auf Importe angewiesen sein.

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Malana – Das „Cannabis-Dorf“ in Indien

Malana ist ein indisches Bergdorf im Herzen des Himalaya. Abgeschieden von der Außenwelt erreichen Besucher aus aller Welt das Dorf ausschließlich zu Fuß. Noch bis vor kurzem benötigten Touristen mehrere Tagesmärsche, um die Siedlung zu erreichen. Allerdings hat sich die Wanderung mittlerweile auf wenige Stunden verkürzt, denn seit einigen Jahren gibt es eine Straße, die zumindest in die Nähe Malanas führt.

Der Grund, warum vor sich allem Liebhaber von Cannabis in das Bergdorf Nordindiens verirren, nennt sich Malana-Cream. Seit Jahrhunderten leben die Einwohner Malanas von Hanfprodukten und dem womöglich besten Cannabis der Welt.

Die geographische Lage Malanas

Das Dorf liegt im Norden Indiens im Staat Hamachal Pradesh. Es befindet sich in einem Seitental des Parvati-Tals zwischen den Bergen Chanderkhani und Deo Tibba. Über den Chanderkhani-Pass kommt man direkt in das versteckte Bergdorf.

Die Anreise erfolgt zunächst mit dem Bus nach Jari. Von hier aus begibt man sich auf eine 12 km lange Wanderung durch die Natur und erreicht so das Ziel in einigen Stunden. Der nächste Flughafen befindet sich übrigens im nur 13 km von Jari entfernten Buntar. Die Anreise per Flugzeug ist daher auch möglich.

Aufgrund seiner Lage in der Himalaya-Region hat das Dorf ein extremes Klima. Wer den Ort besuchen will, sollte also während der Sommermonate anreisen. Zu dieser Zeit ist das Dorf über den Chanderkhani-Pass leicht zugänglich, während der Zugang in den Wintermonaten durch Schneemassen versperrt ist. Die beste Reisezeit ist demnach von Anfang Mai bis Ende August.

Touristen aus aller Welt wollen in das kleine Dorf

Jedes Jahr pilgern hunderte Touristen vor allem aus einem Grund in die kleine Siedlung Malanas. Hier soll es das beste Marihuana der Welt geben. Dieses Produkt wird Malana-Cream genannt und lockt Jahr für Jahr immense Touristenströme aus aller Welt an. Einige davon besuchen das jährlich stattfindende Sommerfest, andere interessieren sich für die Kultur und Lebensweise der Einwohner Malanas. Immerhin hat sich das Dorf über Jahrhunderte ohne jegliche Einflüsse von der Außenwelt ein eigenes Rechts- und Demokratiesystem basierend auf dem uralten Glauben an den Gott Jamblu aufgebaut.

Der Hauptgrund für die Touristen ist jedoch nach wie vor Malana-Cream.

Anbauweise und Verwendung von Marihuana in Malana

Seit Jahrhunderten wird Marihuana in der Region Malanas angebaut und von den Dorfbewohnern zu unterschiedlichen Zwecken verwendet. Die Bewohner benutzen es beispielsweise, um aus den Fasern der Pflanze Seile zu knüpfen, womit sie ihr Vieh anbinden. Hier werden hauptsächlich Schafe, Ziegen und Kühe für die wertvolle Milch und Wolle gehalten. Darüber hinaus fertigen die Dorfbewohner Hanf für die Herstellung von Schuhen und ernähren sie sich von den Samen der Pflanze, indem sie Chutney daraus zubereiten und mit dem indischen Brot Roti verzehren.

Selbstverständlich konsumieren die Einwohner Marihuana auch als Rauschmittel. Malana-Cream ist nicht nur bei den Einheimischen beliebt. Mit den Hippies kam auch das Interesse, das Harz der Marihuana-Pflanze auf den internationalen Markt zu bringen.

Wie steht die indische Regierung zum Handel mit Malana-Cream?

Marihuana ist hier, wie auch im Rest des Landes illegal.

Seit der Ort durch die Erbauung eines Wasserwerks und einer Straße vor wenigen Jahren nicht mehr gänzlich abgeschottet ist, wurde auch der Handel und mit ihm der Fokus auf das Dorf mit seinen Bräuchen und Sitten immer größer.

Der Regierung ist der Handel mit Malana-Cream auf dem internationalen Drogen-Markt ein Dorn im Auge. Deshalb ist es den Dorfbewohnern nicht mehr gestattet, die Pflanze anzubauen, zu konsumieren oder zu verwerten. Obwohl dies jahrhundertelang zu deren Tradition gehörte. Doch mit der Kommerzialisierung des schwarzen Goldes kam auch die Reglementierung. Etwa 600 Verhaftungen finden jährlich aufgrund von unerlaubtem Handel, Anbau oder Konsum der Pflanze statt.

Dennoch sieht man während der Erntezeit im September Männer, Frauen und selbst kleine Kinder auf den Feldern sitzen, die Hände aneinanderreibend um das wertvolle Harz aus der Cannabis Pflanze zu extrahieren. Für viele Familien Malanas ist der kommerzielle Anbau der Pflanze die einzige Einkommensquelle. Dabei ist der Handel für die Dorfbewohner mehr als lukrativ. Der Marktpreis von Malana-Cream liegt immerhin zwischen 3000 und 4000 Euro pro Kilo.

Da Malana-Cream und alle Produkte der Pflanze wie Hanfseile und -Schuhe illegal sind, sorgt die Polizei regelmäßig dafür, dass die Marihuana Felder zerstört werden. Verstöße werden mit jahrelangen Gefängnisstrafen geahndet. Das reißt nicht nur Familien auseinander, sondern stellt auch eine Gefahr für den Lebensunterhalt der Einwohner dar.

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Die TOP 5 Berufe in der Cannabisbranche

Der Anbau von Cannabis, einer der ältesten Nutzpflanzen der Welt, ist seit jeher eine Kunst. Von der Pflanzung bis zur Gewinnung von schmerzlinderndem Cannabidiol und THC ist es ein langer Weg, denn die Pflanzen benötigen die optimale Pflege. Durch die Legalisierung von Cannabis und dem gezielten Einsatz im medizinischen Bereich, bildet sich eine neue Branche, welche auf Millionen-Umsätze hofft. Die neue Wachstumsbranche bietet natürlich entsprechende Berufsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. Eine erstaunliche Bandbreite an Berufsbilder in der Cannabisbranche sorgt dafür, dass sich sowohl für Hilfskräfte als auch Hochschulabsolventen interessante Möglichkeiten bieten.

Motiviertes Personal gesucht

Nicht nur im Bereich des legalen Cannabisanbaus herrscht eine hohe Nachfrage an motiviertem Personal, sondern auch im Vertrieb, Marketing, Service oder in der Qualitätskontrolle. Je nach persönlicher Qualifizierung und eigenen Interessen bietet der neue Wirtschaftszweig durchaus Karrierechancen, die reizvoll sind. Wer jetzt einsteigt, kann zudem vom weiteren Wachstum profitieren, denn es wird erwartet, dass sich die Zahl der Beschäftigten in der Cannabisbranche bis ins Jahr 2021 stark erhöht. Die hohe Nachfrage an neuem Personal sorgt auch für Lohnsteigerungen, sodass es durchaus sehr profitabel sein kann bei einem der zahlreichen Start-ups anzuheuern. Motivation ist hier Trumpf, denn auch wer nicht optimal qualifiziert ist, hat aktuell gute Chancen eine der Stellen zu ergattern und direkt am Arbeitsplatz geschult zu werden.

Berauschende Jobchancen rund um die Cannabisprodukte

1. Trimmer – die Arbeit an der Pflanze

Unter Trimmen versteht man im Cannabisanbau das Entfernen überschüssiger Blätter und Zweige, sodass sich die Blüte besser entwickeln kann. Dies ist auch die anstrengendste Aufgabe in der Cannabisbranche, dafür ist die Nachfrage nach Arbeitskräften sehr hoch. Je nach Unternehmen gehört auch das Ernten und das Verpacken zu den Aufgaben der Trimmer. Die Entlohnung in diesem Bereich liegt bei 10 bis 16 € pro Stunde. Jobs werden vor allem in den Bundesstaaten Kalifornien, Colorado und Washington State angeboten. Zudem werden auch in Kanada, den Niederlanden, der Schweiz und in Deutschland Trimmer für den legalen Anbau benötigt.

2. Auslieferungsfahrer – Service für den Kunden

In den US-Bundesstaaten, in denen der Vertrieb von Cannabisprodukten legal ist, haben Kunden die Möglichkeit getrocknete Blüten, Konzentrate und Cannabisesswaren online zu ordern. Je nach Umfeld wird die Lieferung via PKW oder mittels Fahrrad getätigt. Wer schnell und zuverlässig ist, kann als Auslieferungsfahrer 12 bis 15 € Stundenlohn erhalten. Je nachdem Unternehmen können Trinkgelder hinzukommen.

3. Budtender – Kundenbetreuung und -beratung

In allen Bundesstaaten in denen Marihuana für medizinische Zwecke freigegeben ist, suchen Ausgabestellen Budtender. Dieser Job beinhaltet nicht nur Verkauf oder Kassieren, denn es geht auch, darum den Kunden optimal zu beraten. Entsprechend benötigt der Budtender einiges an Hintergrundwissen. Wer hier mit Fachwissen punkten kann, der kann sich fast schon aussuchen, wo er arbeiten möchte. Als Budtender kann ein Jahresgehalt von 28.000 bis 37.000 € erzielt werden, Tendenz aktuell eher steigend.

4. Koch – Herstellung von Cannabisesswaren

Ob Bonbons, Backwaren oder Getränke, Cannabisesswaren sind sehr beliebt. Entsprechend werden in der neuen Sparte der Lebensmittelindustrie Köche gesucht. Sogennante „Medibles“ (medizinische Esswaren) dürfen auch von selbstständigen Köchen hergestellt werden. Auch etablierte Marken und Hersteller sind auf der Suche nach Köchen. Besonders in den Staaten Kalifornien und Colorado sind die Cannabisesswaren bereits sehr beliebt. Das Jahresgehalt liegt zwischen 35.000 und 79.000 €, was sich durchaus sehen lassen kann.

5. Online-Marketing-Mitarbeiter – die perfekte Onlineplattform kreieren

Da zahlreiche Start-ups auf den Markt drängen, ist natürlich auch die Nachfrage nach Website-Managern, Social-Media-Managern, E-Mail-Managern, Autoren, Redaktoure, Grafik- und Webdesigner sehr hoch. Diese Jobs sind nicht an die Regionen gebunden, in denen Cannabisprodukte bereits legalisiert wurden, sondern können weltweit ausgeübt werden. Verdienstmöglichkeiten liegen hier bei 26.000 bis zu 61.000 € pro Jahr.

Die Chance für einen Start in die Selbstständigkeit

Durch den neu entstehenden Markt und der steigenden Nachfrage bietet es sich für den einen oder anderen vielleicht auch an in die Selbstständigkeit zu starten. Mit dem nötigen Startkapital und der richtigen Strategie lässt sich in der Cannabisbranche durchaus eine Selbstständigkeit aufbauen. Ob Cannabisanbauer oder Inhaber einer Ausgabestelle, die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass es gute Chancen gibt, sich zu positionieren und am Wachstum zu partizipieren. In diesem Bereich sind die Verdienstmöglichkeiten natürlich fast unbegrenzt. Wer nicht komplett in die Selbstständigkeit starten möchte, kann sich natürlich auch als Filialleiter oder Verwalter bewerben. Wer die Verantwortung aber nicht scheut und das nötige Wissen mitbringt, kann natürlich einiges mehr verdienen.

Wo finden sich passende Jobs

Aufgrund der Legalisierung von Cannabisprodukten finden sich heute Jobangebote aus diesem Bereich auch in den regulären Jobbörsen. Entsprechend lohnt sich die gezielte Suche nach dem gewünschten Beruf auf Jobportalen. Selbst die US-Regierung ist auf der Suche nach Cannabisexperten und inseriert online. Um die Chance auf den persönlichen Traumjob zu erhöhen, lohnt es sich mehr über den Anbau, die regionalen Gesetze und die Anwendungsgebiete zu lernen, denn die Cannabisbranche gehört zu den am stärksten regulierten Geschäftsfeldern weltweit. Mit dem entsprechenden Wissen lässt sich unabhängig vom eigenen Beruf punkten, denn viele Start-ups haben einen hohen Personalbedarf, der nach Möglichkeit mit motivierten Fachleuten gedeckt werden soll. Zudem schadet es nicht dich zu vernetzen und Kontakt zu Fachleuten der Cannabisbranche aufzubauen, dies kann unter anderem auf Festivals und Messen geschehen.

Auch in der Modebranche gibt es interessante Berufe, die durchaus etwas mit Hanf zu tun haben können! HIER können Sie unseren Beitrag dazu lesen.

Cannabiskonsum bei Jugendlichen

Der Cannabiskonsum unter Jugendlichen in Deutschland nimmt immer weiter zu. Das zeigt der Drogen- und Suchtbericht 2018, den Marlene Mortler im vergangenen Oktober vorgestellt hat, welche die Drogenbeauftrage der Bundesregierung ist. Demnach hat sich der Anteil der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren, die schon einmal Cannabis konsumiert haben, von 2011 bis 2016 deutlich erhöht. Statt vormals 6,7 Prozent sind es jetzt 8,3 Prozent. Ähnliche Entwicklungen stellte auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) fest. Dort gaben im Rahmen einer Studie 6,9 Prozent der Jugendlichen an, innnerhalb des ketzten Jahres mindestens einmal Marihuana konsumiert zu haben. Im Jahr 2011 lag dieser Wert noch bei 4,6 Prozent.

Gestiegener Cannabiskonsum auch bei den Erwachsenen

Die Studien haben auch den Konsum von Erwachsenen im Auge, beschränken sich dabei aber auf junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren. Bei dieser Bevölkerungsgruppe gaben 22 Prozent an, im Jahr 2018 wenigstens einmal Cannabis konsumiert zu haben. 2016 lag dieser Wert bei 16,8 Prozent, im Jahr 2008 waren es sogar nu 11,6 Prozent. Es zeigt sich also deutlich, dass der Cannabiskonsum bei jungen Menschen immer stärker ansteigt. Für die BZgA ist das ein klarer Anlass zur Sorge. Marlene Mortler macht deutlich auf die Gefahren der Droge aufmerksam und stuft Marihuana als eine Droge mit hohen gesundheitlichen Risiken ein. Aus diesem Grund sei auch eine Debatte um eine mögliche Legalisierung nicht sinnvoll.

Gesundheitliche Schäden durch Cannabikonsum besonders im jungen Alter

Experten sind sich größtenteils einig darüber, dass Cannabiskonsum gerade bei Kindern und Jugendlichen zu schweren Schäden führen kann. Eine enstprechende Studie der Universität Köln lieferte dazu entsprechende Ergebnisse. Zwei Gruppen von Personen wurden dort bei dem Absolvieren verschiedener Tests beobachtet, welche vor allem das Arbeitsgedächtnis forderten. Eine Gruppe bestand aus Personen, welche vor dem 16. Lebensjahr mit dem Cannabiskonsum begonnen hatte. Die Probanden der anderen Gruppe fingen erst mit 17 Jahren oder später mit dem Cannabiskonsum an. Eine Auswertung der Hirnaktivitätsmuster ergab, dass bestimmte Bereiche im Gehirn bei Früheinsteigern stärker aktiviert wurden als bei den anderen Teilnehmern der Studie. Für die Forscher ist das ein klares Zeichen dafür, dass bestimmte Hirnareale bei jugendlichen Cannabiskonsumenten nicht optimal organisiert sind.

Diese These stützt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung. Dort haben Hirnstrommessungen ergeben, dass sich das Gehirn von Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren im Umbruch befindet. Das Gehirn scheint sich zum Teil völlig neu zu organisieren und ist deshalb für jegliche Beeinflussungen durch Drogen und andere Substanzen besonders empfindlich.

Legalisierung von Cannabis kein Thema

Aufgrund der Gefahren für Jugendliche und auch Erwachsene ist eine mögliche Legalisierung von Cannabis für die Drogenbeauftragte Mortler weiterhin kein Thema. ein solcher Schritt käme ihrer Ansicht nach einer „Kapitulation“ gleich. Stattdessen verfolgt Mortler einen Ansatz, welcher die gesundheitlichen Folgen des Kiffens in den Mittelpunkt stellt. Süchtige Menschen sollen demnach früher Hilfestellungen erhalten, außerdem sollen Präventionsmaßnahmen verstärkt werden, um gesundheitliche Schäden in der frühen Entwicklung von Jugendlichen zu vermeiden.

Längst nicht jeder teilt derartige Ansichten. Während wohl niemand öffentlich einen legalen Konsum für Kinder und Jugendliche fordert, gibt es immer mehr, die die Droge zumindest für Erwachsene legalisieren wollen und dabei auf das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen verweisen. Außerdem wird auch immer wieder als Argument ins Feld geführt, dass eine Legalisierung dem Schwarzmarkt und damit kriminellen Energien den Nährboden nehmen könne. Am Ende ist die Diskussion also noch lange nicht.

Weniger Alkohol und Tabak

Während Marihuana von immer mehr Menschen in Deutschland konsumiert wird, sind andere Suchtmittel derzeit auf Schrumpfkurs. Sowohl Alkohol als auch Tabak werden von immer weniger Jugendlichen konsumiert. Seit dem Jahr 2003 rauchen rund zwei Drittel Jugendliche weniger und auch bei den Erwachsenen haben etwa 30 Prozent dem blauen Dunst abgeschworen. Der riskante Konsum von Alkohol unter Jugendlichen ist außerdem in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 60 Prozent zurückgegangen. Trotz dieser Entwicklungen macht Marlene Mortler aber darauf aufmerksam, dass das Thema Sucht nach wie vor keine Randerscheinung, sondern eine Krankheit sei. Schätzungsweise sind in Deutschland davon 13 Millionen Menschen betroffen. Um diese Zahl zu senken, will Mortler das Thema aus den Fachkreisen herausholen und in einer breiten Öffentlichkeit diskutieren. Sie fordert die Gesellschaft auf, beim Thema Drogensucht insgesamt konsequenter zu werden.

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Cannabis kann die US-Wirtschaft deutlich voranbringen

Die schwächelnde Wirtschaft in den USA könnte ausgerechnet durch Cannabis einen unerwarteten Boom erleben. Denn die Legalisierung nicht nur des Konsums, sondern auch des Verkaufs und Anbaus der Pflanze, die zum 1. Januar 2018 im Bundesstaat Kalifornien durchgesetzt wurde, bringt einiges in Schwung. Präsident Trump ist zwar nicht begeistert – aber die kalifornische Idee könnte Anhänger auch in anderen Ländern der Welt finden. Denn insbesondere das Argument, dass damit ein Wirtschaftsboom einhergeht, lässt sich nicht von der Hand weisen. 

Plötzlicher Wandel in Kalifornien

In Kalifornien sieht seit dem Jahreswechsel einiges anders aus als zuvor. Viele Einwohner des US-Staates mit der größten Bevölkerungsdichte sind begeistert von den Neuerungen. Denn Personen ab 21 Jahren ist es nun erlaubt, Cannabis-Produkte zu besitzen, anzubauen, zu verkaufen und natürlich auch zu konsumieren. Vor den offiziellen Verkaufsstellen bildeten sich bereits am frühen Morgen des 1. Januars 2018 deutliche Schlangen, in die sich vor allem Verbraucher einreihten. Mittlerweile florieren aber auch viele Geschäftsideen rund um die Hanfpflanze. Das war zwar schon vor der Legalisierung so – schließlich schätzte man den Umsatz auf dem Schwarzmarkt in Kalifornien auf fast 6 Milliarden Dollar jährlich –, jedoch können Unternehmer in dem Bundesstaat jetzt ganz frei und sorglos ihren Geschäften nachgehen. Schließlich kann Hanf nicht nur geraucht werden, sondern es lassen sich daraus auch viele innovative Produkte herstellen. Neben schon immer Cannabis-Begeisterten, die aufgrund ihrer Geschäftsideen vormals bereits im Gefängnis saßen, gibt es nun auch immer mehr Neulinge, die von den Änderungen in dem Bundesstaat profitieren wollen. Für medizinische Zwecke war der Handel mit Hanf übrigens dort zuvor schon erlaubt gewesen (was jährlich etwa zwei Milliarden Dollar in die Kassen spült). Dies ist auch in 28 anderen US-Bundesstaaten der Fall. 

Selbst Mike Tyson ist mit von der Partie

Kalifornien betrifft der Wirtschaftsboom durch Cannabis nicht zuletzt aufgrund seiner Größe besonders. Denn über 40 Millionen Menschen leben dort und es gibt über 2500 offizielle Cannabis-Verkaufsstellen. Immer mehr angehende Geschäftsleute versuchen ihr Glück mit dem Anbau von Cannabis und dem anschließenden Verkauf. Auch der ehemalige Boxweltmeister Mike Tyson hat sich dem Thema zugewandt. Auf seiner Ranch, nicht weit vom Death Valley Nationalpark, möchte er die einst berüchtigte Pflanze in großer Menge anbauen. Aber nicht nur das – er plant auch ein angegliedertes Schulungszentrum für künftige Cannabis-Landwirte sowie eine Unterkunft für seine Helfer bei der Ernte. All dies zeigt, dass durch die Legalisierung viele Arbeitsplätze entstehen können und somit ein florierender Wirtschaftszweig. Unternehmensberatungen gehen in den nächsten Jahren von 100.000 neuen Arbeitsplätzen in diesem Bereich aus – und das alleine in Kalifornien. Auch in den Bundesstaaten Nevada, Alaska, Colorado, Oregon und Washington ist Cannabis teilweise legalisiert. Aufgrund des fast sicheren Wirtschaftsbooms kann kaum jemand mehr etwas gegen die neuen Regelungen sagen. Denn auch die Steuereinnahmen sprechen für sich, da der Hanfverkauf in Kalifornien mit 15% besteuert wird. Mit einer Milliarde Dollar, von der der Fiskus profitiert, wird in diesem Jahr ausgegangen.

Was die Politik zu der Legalisierung von Cannabis sagt

Nicht nur die Wirtschaft hat ihre Vorteile durch die Cannabis-Legalisierung. Auch für die Polizei und Justizbehörden wirkt sie sich positiv aus, denn das zeitintensive Herumschlagen mit geringfügigen Delikten ist vorbei. Auch in Deutschland geht die Politik nun immer mehr in Richtung Legalisierung. Dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump sind die Änderungen jedoch ein Dorn im Auge. Er möchte wieder ein Verbot der ungewohnt florierenden Hanf-Produkte durchsetzen. Somit ist noch nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit gesprochen. Auch für die Inhaber von Cannabis-Verkaufsstellen sind noch nicht alle Probleme gelöst. Denn da die Legalisierung noch nicht die gesamten USA und alle damit verbundenen Details betrifft, bereiten die Banken Schwierigkeiten. So müssen viele finanzielle Abwicklungen noch immer mit Bargeld getätigt werden, was natürlich ein hohes Sicherheitsrisiko ist. 

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Nutzhanf in Deutschland -wofür wird er gebraucht und ist er legal?

Cannabis sativa der „nützliche Hanf“

Die Erfolgsgeschichte einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt begann vor über 2.000 Jahren in China. Von China aus trat der Nutzhanf seinen Siegeszug durch die Welt an. In Sachen Vielseitigkeit schlägt Hanf unbestritten die meisten anderen Nutzpflanzen. Von den Chinesen als Nahrungsmittel, sowie als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und viele andere Krankheiten geschätzt, wurde die Hanfpflanze in anderen Ländern (z. B. Indien) auch als Rauschmittel (Haschisch, Marihuana) verwendet.

Neben der Verwendung als Rausch- und Arzneimittel, wurde Hanf im Laufe der Geschichte schon früh auch zur Herstellung einer Vielzahl von Produkten des täglichen Gebrauchs verwendet. Neben Hanfpapier, Kleidung aus Hanfgewebe, Hanftauen- und -seilen, wurde aus der Hanffaser, aufgrund ihrer Festigkeit sowie der Widerstandsfähigkeit gegenüber Salzwasser, beispielsweise auch Segeltuch hergestellt. Damit ist für die meisten die Seefahrt überhaupt erst ermöglicht geworden. Heute sind die widerstandsfähigen Hanffasern des als ständig nachwachsender Rohstoff in der Automobil-, Papier-, Lebensmittel-, Chemie- und Textilindustrie, sowie in der Bauwirtschaft sehr gefragt. 

Anbau von Nutzhanf in Deutschland, legal oder illegal?

Nutzhanf bzw. Faserhanf umfasst aktuell insgesamt 63 zertifizierte Sorten, die in der BRD und der EU für den industriellen Anbau freigegeben wurden. Die Sorten sind in der Gesamtausgabe des gemeinsamen EU-Sortenkatalogs für landwirtschaftliche Pflanzenarten aufgeführt. Eine aktuelle Sortenliste ist auf der Website der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung unter legale Hanfsorten veröffentlicht. Alle für den industriellen Anbau erlaubten Sorten, haben einen THC Anteil von weniger als 0,2 %, sind also als Rauschmittel gänzlich ungeeignet. Aufgrund ihres hohen Faseranteils von 30-40 % sind diese Hanfsorten sehr gut für die industrielle Weiterverarbeitung geeignet.

Allerdings ist es Privatpersonen in Deutschland, unter Strafandrohung, verboten Hanf zu kultivieren. Der Anbau und die Kultivierung durch Privatpersonen, egal welche Hanfsorte und zu welchem Zweck (z. B. als Zierpflanze), gilt in Deutschland als Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Deshalb wird hier mit einer Geldstrafe, im schlimmsten Fall mit Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren, geahndet. Landwirte im Sinne des § 1 Abs. 4 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte (ALG) hingegen ist es erlaubt, Faserhanf für industrielle bzw. kommerzielle Zwecke anzubauen. Dabei muss die kultivierte Fläche die gemäß §1 Abs. 2 + §1 Abs. 5 ALG gesetzlich vorgeschriebene Mindestgröße haben, oder überschreiten. 

Was müssen Landwirte beachten, wenn sie Nutzhanf legal anbauen wollen?

Der industrielle Anbau von Hanf ist in Deutschland anmelde-und genehmigungspflichtig. Eine Genehmigung erhalten ausschließlich hauptberuflich tätige, lizenzierte Landwirte, die Mitglied in der landwirtschaftlichen Sozialversicherung sind, oder große Unternehmen. Angebaut werden dürfen lediglich die Hanfsorten, die im EU-Sortenkatalog aufgelistet sind. Der Anbau anderer Hanfsorten ist auch für Landwirte verboten. Zuständig für die Genehmigung ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Diese Behörde führt auch regelmäßige Kontrollen durch. Wenn infolge einer Kontrolle festgestellt wird das eine verbotene Hanfsorte, oder eine Hanfsorte mit einem höheren THC Anteil als der erlaubte Grenzwert von 0,2 %, angebaut wurde, wird die gesamte Ernte konfisziert und vernichtet. Demzufolge ist auch die Aussaat von selbst gewonnenem Saatgut sowie genehmigten Hanfsorten verboten. Das liegt daran, dass sich der THC-Gehalt in der Hanfpflanze nach mehreren Generationen automatisch wieder erhöht.

Damit entsprechen die Pflanzen nicht mehr den gesetzlichen vorgegebenen Grenzwerten und ihr Anbau ist daher untersagt. Legal hingegen ist der Import von Nutzhanfsamen zur Aussaat. Der Import ist allerdings lizenzpflichtig und beschränkt sich auf die innerhalb der EU zugelassenen Hanfsorten. Genaue Regelungen hierzu sind in der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013) enthalten. Die Lizenz ist an strenge Auflagen gebunden. Zugelassenes Saatgut ist auch schwer zu bekommen, da der THC-Grenzwert von 0,2 % oft überschritten wird.

Wie sieht die Zukunft der Hanfproduktion aus?

Für die aktuellen großen Probleme der Menschheit, der Energiekrise und dem Klimawandel, ist der Rohstoff Hanf zwar kein Allheilmittel, kann aber zumindest teilweise zu einer Lösung beitragen. Die fossilen Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle, beeinflussen in steigendem Maß das Klima und die Temperatur (Treibhauseffekt) auf der Erde. Des Weiteren sind fossile Brennstoffe nicht unbegrenzt vorhanden und in naher Zukunft wahrscheinlich irgendwann gänzlich verbraucht. Für die daraus entstehende Energielücke müssen Alternativen gesucht werden. Hanf ist nur eine davon.

Die Hanfpflanze hat als Energielieferant gleich zwei Vorteile. Sie wächst nach und ist CO2-neutral. Netto wird nicht mehr CO2 der Atmosphäre zugeführt, als die Pflanze während des Wachstums aufnimmt. Eine weitere, gleichzeitig auch umweltfreundliche Möglichkeit, ist die Verwendung von Biokraftstoff aus Hanföl. Der Hanf-Biodiesel ist wesentlich klimaschonender als Erdöl. Er ist CO2-neutral und biologisch abbaubar. Bei der Verbrennung entstehen auch keine, die Umwelt belastenden Stoffe (z. B. Benzole). Und nicht zu vergessen: Biodieselnutzer werden von der Bundesregierung und der EU durch eine geringere Mineralölsteuer belohnt.

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Mode und Hanf – Jobs im Fachgebiet Cannabis

Was kann aus Hanf hergestellt werden?

Hanf ist ein sehr vielseitiges Material. Aus der Pflanze kann man Treibstoff herstellen. Auch Baumaterial, Papier und Taue können aus Hanfpflanzen produziert werden. Außerdem dient die Pflanze als Kunststoff-Ersatz, Lebensmittelzutat und auch als Grundmaterial für Kleidung.


Kleidung aus Hanf – Das sind die Vorteile

Hanffasern in unserer Kleidung? Das was heute komisch klingt, war bis in die 1920er Jahre in den meisten Ländern normal. Auch in Deutschland und in den USA waren 80% der Bekleidungsstücke zu dieser Zeit aus Hanffasern. In den Folgejahren kam die Hanfpflanze allerdings als Droge in Verruf und wurde aus der Kleidungsbranche verbannt. Erst seit einigen Jahren ist die Hanfpflanze wieder auf dem Vormarsch und damit auch die Hanfkleidung.

Die Hanfkleidung wird aus der Pflanze Cannabis sativa hergestellt. Diese Pflanze hat einen niedrigen THC Gehalt und damit kaum eine Rauschwirkung. Hanffasern sind Leinen sehr ähnlich und können deshalb ebenso qualitativ hochwertig verarbeitet werden. Zusätzlich geben sie der Kleidung im ungefärbten Zustand eine schimmernde beige Farbe. Der Vorteil der Hanfpflanze als Rohmaterial für Textilien besteht außerdem in der Robustheit und der Reißfestigkeit der Fasern. Studien haben gezeigt, dass Hanffasern bis zu sieben Mal belastbarer als Baumwollfasern sind. Deshalb hält Kleidung aus der Cannabispflanze ewig und ist auch für Kinder geeignet. 

Hanfkleidung ist auch für sehr sensible oder allergische Menschen geeignet. Das Material ist hautneutral und -freundlich und schafft einen angenehmen Tragekomfort. Das wird durch die ähnliche Spannung von Hanffasern und der menschlichen Haut ermöglicht. Außerdem sind die Träger von Hanfkleidung vor einer elektrischen Aufladung der Sachen geschützt. Das Material arbeitet temperaturregulierend. Aufgrund dessen ist es deshalb sowohl für warme als auch für kalte Witterungsbedingungen optimal.

Die Hersteller von Hanfkleidung stellen neben T-Shirts, Blusen und Hemden auch andere Kleidungsstücke wie Pullover oder Hanfkleider her. Selbst Brautkleider können aus der eigentlich als Droge bekannten Pflanze gefertigt werden und auch Jacken und Hosen können problemlos produziert werden. Die Robustheit der Fasern ermöglicht Bestickungen und Verzierungen aller Art und hebt die Hanfkleidung damit zusätzlich von anderen Textilien ab. Da Hanfkleidung faltenfrei bleibt, ist sie perfekt für Reisen geeignet. 

Wie wird die Kleidung hergestellt?

Hanffasern haben einige tolle Eigenschaften, die sie als Material für Textilien qualifizieren. Aber bevor die fertige Kleidung im Laden liegt, muss er weiter Weg beschritten werden.
Alles beginnt mit dem Anbau der Pflanzen. Dieser gestaltet sich als recht unkompliziert, denn die Pflanze ist sehr robust gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall. Aus diesem Grund müssen Insektizide und Pestizide nicht eingesetzt werden. Ebenso ist keine Düngung notwendig. Wegen des dichten Wuchses des Cannabis müssen auch keine Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz kommen. Aufgrund dieser biologischen Eigenschaften zählt der Hanfanbau zu den rückstandsfreisten und umweltschonendsten Pflanzenproduktionen. Genetische Modifizierungen sind bei dieser Super-Pflanze überhaupt nicht nötig. 
Nach dem Anbau werden die Fasern wie auch bei anderen Textilstoffen aufbereitet und zu den Kleidungsstücken verarbeitet, die wir kennen. 


Von der Rohfaser bis zum Ladentisch – Welche Berufe sind dafür nötig?

Um Hanfkleidung herzustellen, werden die gleichen Arbeitskräfte benötigt, wie bei der Herstellung von Kleidung aus anderen Pflanzen.
Zunächst einmal muss man die Pflanze anbauen. Dafür braucht man Bauern und qualifizierte Mitarbeiter im Bereich Gartenbau. Anschließend bereitet die Bekleidungsindustrie die Pflanzenfasern auf, die gesponnen und gewebt werden. Diese Arbeitsschritte übernehmen heutzutage in der Regel Maschinen. Allerdings braucht es zur Begleitung und Überwachung dieser Arbeitsschritte gut ausgebildete Ingenieure, die die Maschinen entsprechend einstellen und bedienen können. Erst dann werden die eigentlichen Kleidungsstücke hergestellt, die in der Folge noch konfektioniert und für den Handel vorbereitet werden. Hierfür braucht es Modedesigner, Künstler, Marketingbeauftragte und Verkäufer.

Wo findet man Berufe in der Hanf-Bekleidungsindustrie?

Um einen Beruf in der Bekleidungsindustrie zu finden, wurde eine extra Jobbörse für Hanfberufe eingerichtet. Die Website nennt sich Cannabis Arbeitsagentur und wird von privaten Unternehmen und Startups betrieben, die ihre Jobangebote in der legalen Cannabisbranche einstellen. Auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte werden auch offizielle Job/-s der Regierung ausgeschrieben. 

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