Die TOP 5 Berufe in der Cannabisbranche

Der Anbau von Cannabis, einer der ältesten Nutzpflanzen der Welt, ist seit jeher eine Kunst. Von der Pflanzung bis zur Gewinnung von schmerzlinderndem Cannabidiol und THC ist es ein langer Weg, denn die Pflanzen benötigen die optimale Pflege. Durch die Legalisierung von Cannabis und dem gezielten Einsatz im medizinischen Bereich, bildet sich eine neue Branche, welche auf Millionen-Umsätze hofft. Die neue Wachstumsbranche bietet natürlich entsprechende Berufsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. Eine erstaunliche Bandbreite an Berufsbilder in der Cannabisbranche sorgt dafür, dass sich sowohl für Hilfskräfte als auch Hochschulabsolventen interessante Möglichkeiten bieten.

Motiviertes Personal gesucht

Nicht nur im Bereich des legalen Cannabisanbaus herrscht eine hohe Nachfrage an motiviertem Personal, sondern auch im Vertrieb, Marketing, Service oder in der Qualitätskontrolle. Je nach persönlicher Qualifizierung und eigenen Interessen bietet der neue Wirtschaftszweig durchaus Karrierechancen, die reizvoll sind. Wer jetzt einsteigt, kann zudem vom weiteren Wachstum profitieren, denn es wird erwartet, dass sich die Zahl der Beschäftigten in der Cannabisbranche bis ins Jahr 2021 stark erhöht. Die hohe Nachfrage an neuem Personal sorgt auch für Lohnsteigerungen, sodass es durchaus sehr profitabel sein kann bei einem der zahlreichen Start-ups anzuheuern. Motivation ist hier Trumpf, denn auch wer nicht optimal qualifiziert ist, hat aktuell gute Chancen eine der Stellen zu ergattern und direkt am Arbeitsplatz geschult zu werden.

Berauschende Jobchancen rund um die Cannabisprodukte

1. Trimmer – die Arbeit an der Pflanze

Unter Trimmen versteht man im Cannabisanbau das Entfernen überschüssiger Blätter und Zweige, sodass sich die Blüte besser entwickeln kann. Dies ist auch die anstrengendste Aufgabe in der Cannabisbranche, dafür ist die Nachfrage nach Arbeitskräften sehr hoch. Je nach Unternehmen gehört auch das Ernten und das Verpacken zu den Aufgaben der Trimmer. Die Entlohnung in diesem Bereich liegt bei 10 bis 16 € pro Stunde. Jobs werden vor allem in den Bundesstaaten Kalifornien, Colorado und Washington State angeboten. Zudem werden auch in Kanada, den Niederlanden, der Schweiz und in Deutschland Trimmer für den legalen Anbau benötigt.

2. Auslieferungsfahrer – Service für den Kunden

In den US-Bundesstaaten, in denen der Vertrieb von Cannabisprodukten legal ist, haben Kunden die Möglichkeit getrocknete Blüten, Konzentrate und Cannabisesswaren online zu ordern. Je nach Umfeld wird die Lieferung via PKW oder mittels Fahrrad getätigt. Wer schnell und zuverlässig ist, kann als Auslieferungsfahrer 12 bis 15 € Stundenlohn erhalten. Je nachdem Unternehmen können Trinkgelder hinzukommen.

3. Budtender – Kundenbetreuung und -beratung

In allen Bundesstaaten in denen Marihuana für medizinische Zwecke freigegeben ist, suchen Ausgabestellen Budtender. Dieser Job beinhaltet nicht nur Verkauf oder Kassieren, denn es geht auch, darum den Kunden optimal zu beraten. Entsprechend benötigt der Budtender einiges an Hintergrundwissen. Wer hier mit Fachwissen punkten kann, der kann sich fast schon aussuchen, wo er arbeiten möchte. Als Budtender kann ein Jahresgehalt von 28.000 bis 37.000 € erzielt werden, Tendenz aktuell eher steigend.

4. Koch – Herstellung von Cannabisesswaren

Ob Bonbons, Backwaren oder Getränke, Cannabisesswaren sind sehr beliebt. Entsprechend werden in der neuen Sparte der Lebensmittelindustrie Köche gesucht. Sogennante „Medibles“ (medizinische Esswaren) dürfen auch von selbstständigen Köchen hergestellt werden. Auch etablierte Marken und Hersteller sind auf der Suche nach Köchen. Besonders in den Staaten Kalifornien und Colorado sind die Cannabisesswaren bereits sehr beliebt. Das Jahresgehalt liegt zwischen 35.000 und 79.000 €, was sich durchaus sehen lassen kann.

5. Online-Marketing-Mitarbeiter – die perfekte Onlineplattform kreieren

Da zahlreiche Start-ups auf den Markt drängen, ist natürlich auch die Nachfrage nach Website-Managern, Social-Media-Managern, E-Mail-Managern, Autoren, Redaktoure, Grafik- und Webdesigner sehr hoch. Diese Jobs sind nicht an die Regionen gebunden, in denen Cannabisprodukte bereits legalisiert wurden, sondern können weltweit ausgeübt werden. Verdienstmöglichkeiten liegen hier bei 26.000 bis zu 61.000 € pro Jahr.

Die Chance für einen Start in die Selbstständigkeit

Durch den neu entstehenden Markt und der steigenden Nachfrage bietet es sich für den einen oder anderen vielleicht auch an in die Selbstständigkeit zu starten. Mit dem nötigen Startkapital und der richtigen Strategie lässt sich in der Cannabisbranche durchaus eine Selbstständigkeit aufbauen. Ob Cannabisanbauer oder Inhaber einer Ausgabestelle, die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass es gute Chancen gibt, sich zu positionieren und am Wachstum zu partizipieren. In diesem Bereich sind die Verdienstmöglichkeiten natürlich fast unbegrenzt. Wer nicht komplett in die Selbstständigkeit starten möchte, kann sich natürlich auch als Filialleiter oder Verwalter bewerben. Wer die Verantwortung aber nicht scheut und das nötige Wissen mitbringt, kann natürlich einiges mehr verdienen.

Wo finden sich passende Jobs

Aufgrund der Legalisierung von Cannabisprodukten finden sich heute Jobangebote aus diesem Bereich auch in den regulären Jobbörsen. Entsprechend lohnt sich die gezielte Suche nach dem gewünschten Beruf auf Jobportalen. Selbst die US-Regierung ist auf der Suche nach Cannabisexperten und inseriert online. Um die Chance auf den persönlichen Traumjob zu erhöhen, lohnt es sich mehr über den Anbau, die regionalen Gesetze und die Anwendungsgebiete zu lernen, denn die Cannabisbranche gehört zu den am stärksten regulierten Geschäftsfeldern weltweit. Mit dem entsprechenden Wissen lässt sich unabhängig vom eigenen Beruf punkten, denn viele Start-ups haben einen hohen Personalbedarf, der nach Möglichkeit mit motivierten Fachleuten gedeckt werden soll. Zudem schadet es nicht dich zu vernetzen und Kontakt zu Fachleuten der Cannabisbranche aufzubauen, dies kann unter anderem auf Festivals und Messen geschehen.

Auch in der Modebranche gibt es interessante Berufe, die durchaus etwas mit Hanf zu tun haben können! HIER können Sie unseren Beitrag dazu lesen.

Mode und Hanf – Jobs im Fachgebiet Cannabis

Was kann aus Hanf hergestellt werden?

Hanf ist ein sehr vielseitiges Material. Aus der Pflanze kann man Treibstoff herstellen. Auch Baumaterial, Papier und Taue können aus Hanfpflanzen produziert werden. Außerdem dient die Pflanze als Kunststoff-Ersatz, Lebensmittelzutat und auch als Grundmaterial für Kleidung.


Kleidung aus Hanf – Das sind die Vorteile

Hanffasern in unserer Kleidung? Das was heute komisch klingt, war bis in die 1920er Jahre in den meisten Ländern normal. Auch in Deutschland und in den USA waren 80% der Bekleidungsstücke zu dieser Zeit aus Hanffasern. In den Folgejahren kam die Hanfpflanze allerdings als Droge in Verruf und wurde aus der Kleidungsbranche verbannt. Erst seit einigen Jahren ist die Hanfpflanze wieder auf dem Vormarsch und damit auch die Hanfkleidung.

Die Hanfkleidung wird aus der Pflanze Cannabis sativa hergestellt. Diese Pflanze hat einen niedrigen THC Gehalt und damit kaum eine Rauschwirkung. Hanffasern sind Leinen sehr ähnlich und können deshalb ebenso qualitativ hochwertig verarbeitet werden. Zusätzlich geben sie der Kleidung im ungefärbten Zustand eine schimmernde beige Farbe. Der Vorteil der Hanfpflanze als Rohmaterial für Textilien besteht außerdem in der Robustheit und der Reißfestigkeit der Fasern. Studien haben gezeigt, dass Hanffasern bis zu sieben Mal belastbarer als Baumwollfasern sind. Deshalb hält Kleidung aus der Cannabispflanze ewig und ist auch für Kinder geeignet. 

Hanfkleidung ist auch für sehr sensible oder allergische Menschen geeignet. Das Material ist hautneutral und -freundlich und schafft einen angenehmen Tragekomfort. Das wird durch die ähnliche Spannung von Hanffasern und der menschlichen Haut ermöglicht. Außerdem sind die Träger von Hanfkleidung vor einer elektrischen Aufladung der Sachen geschützt. Das Material arbeitet temperaturregulierend. Aufgrund dessen ist es deshalb sowohl für warme als auch für kalte Witterungsbedingungen optimal.

Die Hersteller von Hanfkleidung stellen neben T-Shirts, Blusen und Hemden auch andere Kleidungsstücke wie Pullover oder Hanfkleider her. Selbst Brautkleider können aus der eigentlich als Droge bekannten Pflanze gefertigt werden und auch Jacken und Hosen können problemlos produziert werden. Die Robustheit der Fasern ermöglicht Bestickungen und Verzierungen aller Art und hebt die Hanfkleidung damit zusätzlich von anderen Textilien ab. Da Hanfkleidung faltenfrei bleibt, ist sie perfekt für Reisen geeignet. 

Wie wird die Kleidung hergestellt?

Hanffasern haben einige tolle Eigenschaften, die sie als Material für Textilien qualifizieren. Aber bevor die fertige Kleidung im Laden liegt, muss er weiter Weg beschritten werden.
Alles beginnt mit dem Anbau der Pflanzen. Dieser gestaltet sich als recht unkompliziert, denn die Pflanze ist sehr robust gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall. Aus diesem Grund müssen Insektizide und Pestizide nicht eingesetzt werden. Ebenso ist keine Düngung notwendig. Wegen des dichten Wuchses des Cannabis müssen auch keine Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz kommen. Aufgrund dieser biologischen Eigenschaften zählt der Hanfanbau zu den rückstandsfreisten und umweltschonendsten Pflanzenproduktionen. Genetische Modifizierungen sind bei dieser Super-Pflanze überhaupt nicht nötig. 
Nach dem Anbau werden die Fasern wie auch bei anderen Textilstoffen aufbereitet und zu den Kleidungsstücken verarbeitet, die wir kennen. 


Von der Rohfaser bis zum Ladentisch – Welche Berufe sind dafür nötig?

Um Hanfkleidung herzustellen, werden die gleichen Arbeitskräfte benötigt, wie bei der Herstellung von Kleidung aus anderen Pflanzen.
Zunächst einmal muss man die Pflanze anbauen. Dafür braucht man Bauern und qualifizierte Mitarbeiter im Bereich Gartenbau. Anschließend bereitet die Bekleidungsindustrie die Pflanzenfasern auf, die gesponnen und gewebt werden. Diese Arbeitsschritte übernehmen heutzutage in der Regel Maschinen. Allerdings braucht es zur Begleitung und Überwachung dieser Arbeitsschritte gut ausgebildete Ingenieure, die die Maschinen entsprechend einstellen und bedienen können. Erst dann werden die eigentlichen Kleidungsstücke hergestellt, die in der Folge noch konfektioniert und für den Handel vorbereitet werden. Hierfür braucht es Modedesigner, Künstler, Marketingbeauftragte und Verkäufer.

Wo findet man Berufe in der Hanf-Bekleidungsindustrie?

Um einen Beruf in der Bekleidungsindustrie zu finden, wurde eine extra Jobbörse für Hanfberufe eingerichtet. Die Website nennt sich Cannabis Arbeitsagentur und wird von privaten Unternehmen und Startups betrieben, die ihre Jobangebote in der legalen Cannabisbranche einstellen. Auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte werden auch offizielle Job/-s der Regierung ausgeschrieben. 

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Diese Jobs & Studiengänge warten in der Cannabis-Branche

Kiffen ist viel mehr als nur schnöder Drogenkonsum, kiffen ist ein Lebensgefühl und mit einem bildungsbürgerlichem Beruf unvereinbar! In diesem Beitrag ersetzen wir das Ausrufe- durch ein Fragezeichen und erläutern dir auch gleich, warum du dich am besten an einer Universität oder einer Fachhochschule einschreibst, wenn du mit Cannabis Karriere machen willst.

Stellenangebote für professionelle „Potpflanzer“ finden sich in Deutschland zwar noch nicht, die Gesundheitsindustrie sucht aber bereits nach Absolventen, die sich im Studium mit THC und seinen pharmazeutischen Verwendungsmöglichkeiten auseinandergesetzt haben. Die Lebensmittel- und die Bekleidungsindustrie haben den Hanf ohnehin schon wieder entdeckt. Sobald erst einmal die Varianten mit einem hohen Anteil an Cannabinoiden auf die deutschen Felder dürfen, braucht es Experten, die den Massenanbau organisieren und verwalten. Die Jobs und die Stellenangebote für Cannabis-Experten werden also wohl bald deutlich zahlreicher werden. Folglich stellen sich die ersten Hochschulen darauf bereits ein.  Die Jobs und die Stellenangebote für Cannabis-Experten werden also wohl bald deutlich zahlreicher werden. Folglich stellen sich die ersten Hochschulen darauf bereits ein. 

Wo kannst du dich im Studium auf Cannabis konzentrieren?

Da die Legalisierung rauschmittelhaltiger Hanfprodukte in den USA ihren Anfang nahm, sind die Vereinigten Staaten derzeit auch die akademische Hochburg der Industrie. Die erste Cannabis-Universität wurde 2007 in Oakland, Kalifornien, gegründet. Bei der „Oaksterdam University“ handelt es sich allerdings nicht um eine klassische Universität. Es handelt sich hier um eine Weiterbildungseinrichtung, die jungen Leuten, die am besten schon einen Hochschulabschluss in der Tasche haben, alles beibringt, was es über den Anbau, die Verarbeitung sowie die Vermarktung von Haschisch und Co. zu wissen gibt. Gleichzeitig setzt sich das Institut aktiv für die rechtliche und soziale Akzeptanz von Marihuana als Alltagsdroge eine. Und das selbstverständlich ganz legal, schließlich war Kalifornien einer der Vorreiter bei der Liberalisierung von Cannabis-Produkten. 

Klassische Universitäten

Es gibt aber auch Ausbildungsprogramme an klassischen Universitäten. Du studierst Jura und hast bereits den Bachelor in der Tasche? Dann kannst du dich während eines Semesters an der Ohio State University nicht nur auf deinen Master-Abschluss vorbereiten, sondern auch mit den juristischen Aspekten des Cannabis-Konsums vertraut machen und seine sozialen Auswirkungen studieren. 

Ohne regelmäßiges kiffen hättest du dein Medizinstudium nie überstanden? Dann bist du an der der „University of Washington School of Medicine“ genau richtig. Hier wird ein spezieller Studiengang für Healthcare Professionals angeboten. Die Teilnehmer lernen an dieser renommierten Hochschule, wie Cannabis für medizinische und therapeutische Zwecke eingesetzt werden kann und wie konsumierende Patienten am besten behandelt werden. 

Auch Kanada steht Hanf mit und ohne nennenswerter THC-Konzentration offen gegenüber. Das in der südöstlichen Provinz Ontario gelegene Niagra-College bietet seit zwei Jahren einen Studiengang an, der sich mit der kommerziellen Produktion von Cannabis beschäftigt. Hier lernen die Studierenden nicht nur, wie man eine Hanfplantage betreibt. Die Ausbildung umfasst auch betriebswirtschaftliche Aspekte wie Vermarktung und Vertrieb von Cannabis und den daraus hergestellten Produkten. Ein Abschluss am Niagara-College ebnet dir den Einstieg in die nordamerikanische Hanf-Industrie, die mit vielen gut bezahlten Jobs aufwartet. Das College hat allerdings strenge Zulassungsvoraussetzungen. Dauer-Kiffer und Hobby-Dealer sind dort nicht gerne gesehen. Wenn dir deine Vorliebe für Marihuana bereits einen Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis eingebracht hat, hast du leider keine Chance. Außerdem musst bereits über mindestens einen Bachelor-Abschluss in einem geeigneten Fach, zum Beispiel Biologie, Chemie oder Agrarwissenschaften, verfügen. 

Wie sieht es mit diesen Jobs in Deutschland aus?

Von einer Hanf-Universität sind wir in Deutschland leider noch weit entfernt. Es gibt aber bereits erste Anstrengungen das zu ändern. Den ersten Vorstoß hat hier die Fachhochschule Merseburg in Sachsen-Anhalt unternommen. Unter Leitung von Prof. Dr. Gundula Barsch soll hier das erste interdisziplinäres Cannabis-Forschungsinstitut in Deutschland entstehen. Professorin Barsch ist Soziologin und gilt als Drogenexpertin. Das Merseburger Institut soll sich an renommierten Einrichtungen wie dem „Humboldt Institute for Interdisciplinary Marihuana Research“, in Arcata, Kalifornien, orientieren. Bisher fehlen für das ehrgeizige Vorhaben aber noch die nötigen Forschungsgelder. Geldsorgen hatte auch das DCI Cannabis Institut in München. Das privatwirtschaftlich in der Rechtsform einer GmbH geführte Start-up will sich vor allem auf den Einsatz von Cannabis bei der Behandlung von schwerkranken Patienten konzentrieren. Der Einrichtung eines Therapie- und Forschungszentrums ist das junge Unternehmen dank einer erfolgreichen Crowd-Funding-Aktion bereits ein Stück näher gerückt. 

Welcher Studiengang ist der beste für den Einstieg in die Cannabis-Industrie?

Auch wenn es in Deutschland wohl noch einige Zeit dauern wird, bis wir hier amerikanische Verhältnisse haben, kannst du dich bereits auf eine Karriere in der Cannabis-Branche vorbereiten. Welcher Studiengang und welche Jobs dabei die besten für dich sind, hängt zuerst einmal von deinen Neigungen ab. Du kultivierst bereits eine Mini-Plantage im Schrebergarten deiner Oma? Wenn du einen grünen Daumen hast oder gerne einen bekommen möchtest, dann solltest du dich für ein Studium der Agrarwissenschaften oder für eine Zukunft als Agraringenieur/in entscheiden. Zwischen Bauernhanf und indischem Hanf besteht botanisch gesehen übrigens kein großer Unterschied. Wenn du lernst, wie man ganz professionell Nutzhanf anpflanzt, dann klappt das später auch mit dem Pott. Studieren kannst du das beispielsweise an der Fachhochschule Weihenstephan in Freising bei München. 

Cannabinoide sind faszinierende Substanzen, deren Erforschung noch in den Kinderschuhen steckt. Wenn es dich interessiert, wie THC und CBD wirken und wie sich diese Wirkung für die Herstellung von Heil- und Rauschmitteln nutzen lässt, dann solltest du dich am besten für ein Studium der Chemie, der Bio-Chemie oder der Pharmazie entscheiden. Falls dich die Frage umtreibt, ob das Cannabis, das die Natur uns gibt, bereits das beste ist oder noch Verbesserungsspielraum nach oben bleibt, dann findest du an der Universität Hamburg vielleicht eine Antwort. Hier kannst du dich auf das Fach molekulare Pflanzengenetik konzentrieren und deine Expertise später einmal nutzen, um „Turbo-Haschisch“ zu entwickeln. 

Fazit

Sofern du zwar gerne ab und zu einmal zu einem Joint greifst, dir aber noch nicht sicher bist, ob du dem Cannabis deine gesamte Zukunft weihen willst, dann entscheide dich einfach für einen Studiengang, der dir alle Möglichkeiten offen lässt. Buchhalter, Controller und Steuerberater braucht jede Industrie, das gleiche gilt für Personaler und Marketingexperten. Mit einem BWL-Studium gehst du also auf Nummer Sicher und kannst dich auch jederzeit wieder umorientieren, sollte die Liberalisierung von Cannabis in Deutschland allzu lange auf sich warten lassen. Das gilt übrigens auch für alle anderen Studiengänge, die wir dir vorgeschlagen haben. Die Leidenschaft für Hanf muss also keine berufliche Einbahnstraße sein!

Die TOP 5 Jobs in der Cannabisbranche finden Sie HIER.