Ist Cannabis legal?

Die Frage der Legalität lässt sich nicht pauschal beantworten. Die genaue Rechtslage unterscheidet sich von Land zu Land – von vollständiger Legalität, auch zum Freizeitgebrauch, bis zur zwingenden Strafverfolgung mit teilweise extremer Strafandrohung. Reisende sollten sich also im Vorfeld sehr genau darüber informieren, ob Cannabis an ihrem Zielort legal ist und kein Risiko eingehen.

In Deutschland ist der Besitz, die Einfuhr, der Gebrauch und die Abgabe von THC-haltigen Produkten zu Freizeitzwecken illegal. Dabei ist es nicht entscheidend, in welcher Form diese vorliegen oder konsumiert werden. Legal hingegen sind Hanf-Produkte, die kein bzw. extrem wenig Tetrahydrocannabinol enthalten. Dazu zählen Nutzhanf, der aufgrund seiner Faser gezüchtet wird, ebenso Produkte, die ausschließlich Cannabinol enthalten. Der Anbau bedarf allerdings einer besonderen Genehmigung.

Bei der Strafverfolgung und dem Strafmaß wird zwischen der „geringen“ und der „nicht geringen“ Menge unterschieden. Im Falle ersterer wird keine Verkaufsabsicht angenommen, daher ist eine Strafverfolgung nicht zwangsläufig vorgeschrieben. Aber Vorsicht: Nicht vorgeschrieben bedeutet nicht, dass es auch tatsächlich zu keiner Strafverfolgung kommt! Im Falle der nicht geringen Menge ist eine Strafverfolgung gesetzlich vorgeschrieben. Die Grenze liegt zurzeit bei 6 Gramm.

Cannabis ist in Fällen medizinischer Indikation bei schwerer und nicht ausreichend anders zu behandelnder Krankheit verschreibungsfähig. Auch hier ist jedoch eine besondere Genehmigung zusätzlich zur ärztlichen Verschreibung erforderlich.

Wollen Sie wissen aus was Cannabis besteht?
Dann klicken Sie HIER.

Aus was besteht Cannabis?

Die Bestandteile und der Aufbau der Hanfpflanze

Die Wurzeln geben der Cannabispflanze Halt im Boden und versorgen sie mit wichtigen Nährstoffen, die vom Boden aus in alle Teile der Pflanze transportiert werden. 
Die Keimblätter sind die Vorboten für die ersten Blätter und betreiben schon Photosynthese.
Aus der Wurzel geht der Hauptstamm der Pflanze hervor. Dieser ist der hauptsächliche Transportweg für die Nährstoffe und das Wasser, das die Pflanze zum Wachsen benötigt. 
Aus dem Hauptstamm heraus wachsen dann paarweise Zweige. Unregelmäßige Verzweigungen deuten auf Mutationen hin. 
Die Blätter weisen die cannabistypische Fächerform auf. Sie wachsen paarweise aus dem Stamm und den Zweigen heraus. An den Blättern erkennt man, um welche Art der Cannabispflanze es sich handelt. Indica-Pflanzen haben dunklere und breitere Blätter, Sativa-Pflanzen sind heller und schmaler. Mithilfe der Blätter nimmt die Pflanze Energie auf und betreibt Photosynthese.

Um den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Cannabispflanzen festzustellen, werden die Blüten und Knospen betrachtet. Während die männlichen Pflanzen keine Knospen ausbilden und relativ zeitig blühen, sind die weiblichen Pflanzen an großen Knospen und weißen Härchen an den Blätterknoten zu erkennen. Weibliche Pflanzen sind in der Regel größer und prächtiger als die männlichen und besitzen keine Staubgefäße. 

Die Wirkstoffe in der Hanfpflanze

Die Blüten und das Harz des Cannabis enthalten viele chemische Verbindungen und Wirkstoffe. Zu erwähnen sind vor allem:
Tetrahydrocannabinol (THC): Dieser Wirkstoff entfaltet eine psychoaktive Wirkung. Er schärft die Sinne, regt die Fantasie an und bewirkt in vielen Fällen Heißhunger. Auch Entspannung oder (sexuelle) Stimulation kann eine Folge von THC sein. 
Cannabinol (CBN): Dieser Stoff wirkt entkrampfend und pulssenkend.
Cannabidiol (CBD): Dieser Wirkstoff schwächt die Wirkung von THC leicht ab. Er löst Ängste und verringert Schmerzen. 

Welche Sorten von Cannabis gibt es?

Man unterscheidet Marihuana (Gras) und Haschisch. Ersteres wird aus den Blüten, Stängeln und Blättern der Hanfpflanze hergestellt. Diese werden getrocknet und anschließend mit Tabak vermischt und geraucht. Haschisch wirkt weniger stark berauschend und besteht aus dem Harz, das die weibliche Pflanze absondert. 

Wollen Sie wissen was man mit Cannabis macht?
Dann klicken Sie HIER.

Was macht man mit Cannabis?

Cannabis, auch unter den Begriffen Gras, Hanf und Marihuana bekannt, wird unter anderem zu medizinischen Zwecken eingesetzt.

Einnahmeformen von Cannabis:

Man kann es rauchen, aber auch in einem sogenannten Vaporizer (Verdampfer) dampfen, oder in Form von Edibles („Esswaren“) verzehren. Bei der oralen Aufnahme tritt die Wirkung deutlich verzögert ein, aber bleibt länger bestehen. Außerdem kann Cannabis als Öl eingenommen werden. Die am weitesten verbreitete Konsumform ist jedoch das Rauchen. Dabei wird die Cannabisblüte oder das gepresste Harz entzündet und der Rauch eingeatmet. Die Wirkung tritt nach wenigen Sekunden bis Minuten ein. Art und Dauer des Rausches sind von der Art der Pflanze, der Konsumform und der Stimmung des Konsumenten abhängig.

Sativa oder Indica?

Cannabis wird inzwischen vielfach medizinisch eingesetzt. Untersucht werden positive Auswirkungen auf Angststörungen oder Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung wie Übelkeit und Erbrechen. Auch neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose werden erfolgreich mit medizinischem Hanf behandelt. Je nachdem, ob es sich um eine Sativa-Sorte oder um eine Indica-Sorte handelt, unterscheiden sich die Effekte.
Sativa hat einen stark euphorisierenden Effekt und regt die Kreativität an. 
Indica hingegen hat eine beruhigende Wirkung und kann Schmerzen reduzieren.
Typische Effekte beider Varianten sind Heißhunger, Redeschwalle oder Lachanfälle („Laberflash“).

Wollen Sie wissen was genau Cannabis ist?
Dann klicken Sie HIER.

Was genau ist eigentlich Cannabis?

Cannabis ist eine Pflanze, die aus Indien stammt. Sie enthält den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) und wird auch als Hanf bezeichnet. THC bewirkt rauschartige Zustände, deshalb wird Hanf mit Tabak gemischt und als Droge geraucht. 
Haschisch und Marihuana/Gras – Das sind die Unterschiede
Cannabis ist der Überbegriff für Hanfpflanzen. Man unterscheidet zwei Arten, Haschisch und Gras. 
Haschisch ist das getrocknete Harz, das die weiblichen Hanfpflanzen in Ihren Drüsenhaaren produzieren. Haschisch wird auch als Piece, Shit und Dope bezeichnet. Marihuana, oder umgangssprachlich auch Gras genannt, besteht hingegen aus den getrockneten Blättern, Blüten und Stängeln der Pflanze. Das Gras wirkt etwa fünf Mal stärker als Haschisch. In Deutschland steht Hanf im Betäubungsmittelgesetz. Demnach sind der Erwerb, Verkauf, Anbau und Besitz von Gras und Haschisch illegal und strafbar. 

Wollen Sie Allgemeines über die Legalität von Cannabis wissen?
Dann klicken Sie HIER.